Soden Fukaumi und Hyakuhasen

<<Der Gedenkstein von Hyakuhasen>>

Auf diesem Stein ist „hier befindet sich das Grab der Hyakuhasen“ eingraviert – die unentbehrlich für die Gründung der Arita-Keramik war.
Ihr echter Name ist bis heute unbekannt, aber sie zog zusammen mit ihrem Ehemann Soden Fukaumi während Toyotomi Hideyoshis Koreafeldzug (1592-1598) nach Japan. Im Dorf Uchimura bei der Stadt Takeo (etwa 20 km von Arita entfernt) stellte sie Porzellan und Keramik her und verschenkte sie an Bekannte. Soden verstarb im Jahr 1618, aber Hyakuhasen führte die Herstellung mit ihren Sohn Heizaemon (Soukai) fort.
Nachdem in Arita extrem guter Ton entdeckt wurde, zog sie mit einer koreanischstämmigen Töpferfamilie nach Hiekoba, Arita. Sie wurde von ihrer Familie und zahlreichen koreanischen Töpfern hoch respektiert, und starb am 10. März 1656 im Alter von 96 Jahren.

 

Dieses Denkmal wurde von ihrem Urenkel Munenori zu ihrem 50. Todestag 1705 im Hoonji-Tempel errichtet. Daneben stehen zwei weitere an ihren Sohn Soukai und ihren Enkel Tataoka gewidmete Gedenksteine.
Hyakuhasen war eine fähige Mentorin für koreanische Töpfer während der Anfänge der Keramik- und Porzellanherstellung. Der Familie Fukaumi wurde während der Edo-Zeit (1603-1868) das hochrangige Recht erteilt, einen offiziellen Nachnamen zu besitzen und ein Schwert bei sich zu tragen. Danach waren sie als Töpfer extrem erfolgreich, aber mit der Meiji-Restauration 1868 wurde die Produktion von Töpfen auf Befehl des damaligen Regierungsclans eingestellt.

Schließlich wurde von Fukaumi (geb. 19.09.1911) der Betrieb Fukaumi als Porzellanfarbenhandel gegründet. Zahlreiche Töpfer gebrauchen unsere Farben mit Vorliebe, und wir verstehen uns als Fortführer der Wünsche unserer Vorfahren.

 

Falls Sie mehr über Hyakuhasen erfahren möchten, empfehlen wir die zwei Bücher „Ryuhi Gyotenka“ und „Hyakunen Kayaku“ von Kiyoko Murata, Trägerin des Akutagawa Literaturpreises (eine deutsche Übersetzung der Bücher liegt zur Zeit leider nicht vor).

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<<Die Überreste der Hiekoba>>

<<und Tenjinyama-Töpfereien>>

Mit der Töpferei im benachbarten Hiekoba wurde auch von Hyakuhasen und ihren Verwandten der Grundtein für die Arita-Keramik gelegt. Die Töpfereien in Hiekoba und Tenjinyama sind zwar oftmals umgebaut worden, sind jedoch seit der Edo-Zeit im Betrieb geblieben. Weiterhin zogen um die gleiche Zeit die Urenkel von Sanpei Kanegawa (Yi Sam-pyeong), der an der Gründung der Arita-Keramik teilhatte, nach Shirakawa, um dort Keramikhandel zu betreiben.

In der Hiekoba-Töpferei wurde 1985 eine Untersuchung angefertigt, die den ursprünglichen Brennraum des Hochofens auf das 17. Jahrhundert zurückdatierten. Genaue Werte sind zwar unbekannt, da es keine formelle archäologische Ausgrabung war, aber der Raum wird auf 3,2 m Breite und 3,18 m Tiefe geschätzt.
1990 fand in der Tenjinyama-Töpferei eine Ausgrabung statt, bei der zwar kein Ofenraum gefunden wurde, dafür aber ein Abfallplatz für misslungene Ware. Es wird angenommen, dass der ursprüngliche Hochofen zerstört wurde.

Die ausgegrabenen Waren werden auf die 1630er – 1660er datiert, und durch die Hafenstadt Imari ins Ausland exportiert. Beim Großteil handelt es sich um Porzellan, aber auch ein paar wenige Keramikartikel sind zu finden. Eine Hälfte besteht aus Töpfen, Schalen, und Tellern; der Rest setzt sich aus Krügen, Weihrauchbecken und kleinen Trinkschalen zusammen.

 

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